So will ich nicht weitermachen.
Aber ich kann ja nicht anders.
Ist das tatsächlich so?
Vielleicht gibt es gute Gründe, warum du bisher geblieben bist, ausgehalten oder eine Entscheidung aufgeschoben hast. Im Entscheidungsmandat prüfen wir diese Gründe genau: Was ist Tatsache, was setzt du voraus – und was müsste sich für dich eigentlich ändern?
Erst wenn dein Standort und dein Ziel klar sind, lässt sich beurteilen, welche Möglichkeiten du hast und welche Folgen sie hätten.
Wenn die bisherige Frage nicht weiterführt
Manchmal bist du so erschöpft, dass du nur noch aus einer Situation herauswillst. Gleichzeitig siehst du die Folgen einer Veränderung und denkst: „Ich kann ja nicht anders.“ Dieser innere Konflikt wird durch weiteres Abwägen oft nur fester.
Ich bin Mediatorin und arbeite auch mit solchen Konflikten in einem klaren Prozess. Wir klären zuerst, was dich belastet und was sich für dich ändern muss. Dann prüfen wir mögliche Wege und ihre Folgen. Das Ziel ist eine Entscheidung, zu der du nach dieser Prüfung klar Ja sagen kannst – statt eines Kompromisses, mit dem du dich weiter arrangieren musst.
Rearrange – die Lage neu ordnen
Wenn du immer wieder bei denselben Antworten landest, betrachten wir die Teile deiner Situation noch einmal einzeln: Tatsachen, Befürchtungen, Verpflichtungen, Bedürfnisse und bisher ausgeschlossene Möglichkeiten. Wir prüfen, was zusammengehört, was du bislang vorausgesetzt hast und welche Informationen fehlen.
Dadurch muss nicht zwingend ein neuer Weg entstehen. Manchmal erweist sich eine deiner ersten Ideen als richtig – nun auf einer Grundlage, die du geprüft hast und vertreten kannst.
Das Entscheidungsmandat: Arbeit an deiner konkreten Situation
Im 1:1 gehen wir über acht Gespräche innerhalb von maximal zwölf Wochen durch einen strukturierten Entscheidungsprozess. Ich frage nach, greife Widersprüche auf und arbeite mich auch zwischen unseren Gesprächen in deine Situation ein. Was wir klären, halten wir fortlaufend in einem gemeinsamen Arbeitsdokument fest.
So entsteht eine nachvollziehbare Grundlage für deine Entscheidung: Wo stehst du? Was ist dein Ziel? Welche Wege stehen dir tatsächlich offen, welche Folgen haben sie – und was ist jetzt zu tun?
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Weitere Wege, mit mir zu arbeiten
Im Workshop und im Übungszirkel lernst und übst du Fähigkeiten, die du auch danach in neuen Situationen selbst anwenden kannst.
Workshop – einen Klärungsprozess lernen
Du lernst, ein Störsignal aufzugreifen, deine bisherige Sicht zu prüfen und daraus eine eigene Richtung und nächste Schritte zu entwickeln. Diesen Prozess kannst du bei späteren Entscheidungen erneut durchlaufen. Die Fragen und Erfahrungen der Gruppe helfen dir, auch die eigene Situation aus anderen Blickwinkeln zu sehen.
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Sensitiver und medialer Übungszirkel – Wahrnehmung trainieren
Wenn vieles in Bewegung ist, fällt es schwer, Eindrücke von Befürchtungen und Erwartungen zu unterscheiden. Im Zirkel übst du genau das: Situationen aufmerksamer wahrzunehmen, Zusammenhänge zu erkennen und dich auch bei Unsicherheit besser zu orientieren. Diese Fähigkeit kannst du immer wieder nutzen und weiterentwickeln.
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Wer ich bin
Ich bin Ulrike Kießling. In meine Arbeit fließen meine Erfahrungen aus Bankwesen, Rechtswissenschaften, Mediation und berufsorientiertem Fallmanagement ein. Ich verbinde klare Reflexion und strukturierte Entscheidungsarbeit mit sensitiver und medialer Wahrnehmung.
Mich interessiert, was eine Situation tatsächlich ausmacht – und welche Entscheidung jemand auf dieser Grundlage selbst verantworten kann.
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